Wasserrettungszug

     

     

    Dieser Zug führt Rettungen auf oder im Wasser aus. Ausgerüstet mit Eisschlitten, Schlauchbooten, Taucheranzügen, Wärmebildkameras und Sonarortungsgeräte, können die meisten Einsätze auf dem Fluss "Zusam" und dem "Dümpelsee" ausgeführt werden.

    Wasserrettungskonzept:
    Da bei der Personenrettung aus Gewässern jede Minute über Leben und Tod entscheiden kann, wurde von der Berufsfeuerwehr Schnuffingen ein Wasserrettungskonzept übernommen, welche zeitsparend und effektive in der der Rettung ist.

    Die wesentliche Punkte des neuen Konzeptes sind:

    der Transport der Einsatztaucher zur Einsatzstelle.
    das Ausrücken mit Landfahrzeugen.
    Personensuche.
    Personenrettung.
    neue Technik.

     

    http://geodic.bplaced.net/filemanager/images/phocagallery/Tagesbild/Wasserrettung1.JPG
    Wasserrettungszug BRKZ, von links nach rechts: GW-Taucher, GW-Wasserrettung, MTW

     

    Transport der Einsatztaucher zur Einsatzstelle:
    Da früher die Rettungskräfte zur Personenrettung meistens zu spät an der Einsatzstelle eintrafen und die verunglückte Personen nur noch bergen konnten, werden ab jetzt zwei Einsatztaucher per Hubschrauber zur EST geflogen. Der Vorteil liegt bei der Zeitersparnis da der Luftweg kürzer und schneller ist und die Suche aus der Luft mit Wärmebildkameras möglich ist.

    Ausrücken der Landfahrzeuge:
    Da das Ausrücken eines Wasserrettungszuges von einem Zentralen Punkt zu lange dauerte, wurde ein zweiter Wasserrettungszug eingeführt. Auf der FRW 1 und FRW 2 der BF-Schnuffingen steht nun solch ein Zug zur Verfügung. Die DLRG wird nach wie vor in das Konzept der Wasserrettung mit eingebundne, da Sie an manchen Stellen schneller eintreffen als die Feuerwehr.

     

     

       

     

    Personensuche:
    Die Personensuche wurde durch Neuerungen optimiert. Bei Einsätzen bei Flüssen werden mehrerer Kontrollpunkte entlang der Fließrichtung eingerichtet, damit die verunglückte Person nicht zu weit abtreiben kann. Ebenfalls werden mit Booten und mit zur Hilfename von Sonar und Wärmebildkameras die Person auf dem Gewässer gesucht. Auch wird ein Hubschrauber, ausgestattet mit Wärmebild, zur Suche eingesetzt.

    Personenrettung:
    Um die Person schnell aus dem Wasser zu befördern und eine Unterkühlung zu verhindern nehmen die Einsatztaucher der BFS die Rettung vor. Zwei Taucher springen daher ins Wasser und retten die Person, indem sie sie entweder auf ein mitgeführtes Rettungsboot hieven, oder für ein Hochwinschen zum Hubschrauber vorbereiten.

     

     


     
    Wasserrettungszug, Hauptfeuerwache, von links nach rechts: ELW 1, HLF 20, GW-Taucher, GW-L

     

     

     

       

    Neue Technik:
    Zu einer effektiven Rettung gehören nicht nur gut ausgebildete Einsatzkräfte, sondern auch modernste Technik. Deshalb wurde speziell für die Berufsfeuerwehr ein GW-Taucher und ein GW-Wasserrettung beschafft. Der GW-Taucher ist so konzipiert, dass auf der Hinfahrt sich zwei Einsatztaucher für den Einsatz vorbereiten können und das benötigte Material dort vorfinden. Ebenfalls zieht es das große Schlauchboot auf einem Trailer. Der GW-Wasserrettung führt alles mit, was für die Wasserrettung benötigt wird. Dies sind Wärmebildkameras, Schnellerrettungsschlauchboote, PA´s, Medizinisches Gerät und ein Ladekran der es erlaubt, das große Schlauchboot an ungünstigen Stellen zu Wasser zu lassen.

    Die Hubschrauber samt Besatzungen (noch nachgeschult von der BF), werden von der DRF und dem Luftwaffenstützpunkt Lümmelsdorf gestellt.